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events:bc0711:going_international

Barcamp Stuttgart: Going international

Mario Ruckh von Kindo, selbst mit Webservice in 17 Sprachen online gegangen. Kindo ist privates soziales Netzwerk, mit Geburtstagen, Fotos, Status, Microblogging usw. für Familien. Stammbäume vom Stars/berühmten Personen wurden öffentlich gemacht. Nicht um Familie kennen zu lernen, sondern für Kontakt von bestehenden Beziehungen/weiter entfernte Verwandte. Mittlerweile übernommen von myHeritage, Stammbaum der Welt. eCommerce-Empfehlungen um Geld zu verdienen z.B. bei Geburtstagen, Hochzeitstagen etc. um Geschenke zu verschicken.

Karte mit Ländergröße nach Internetnutzer, Potentiale der Zukunft sind nicht im nicht-englisch Englischen Sprachenraum, Spanisch und Chinesisch 56% der Weltbevölkerung. Insbesondere für Nischenprodukte sind größere Märkte interessant, je spezieller desto wichtiger ist Internationalisierung. Die technischen Möglichkeiten sind auch schon weit fortgeschritten, fertige Module sind vorhanden. Wenn man selber keine anderen Sprachen anbietet, können andere Services sich in anderen Sprachen etablieren - Wettbewerb.

In Europa wird viel schneller internationalisiert als in den USA weil die Märkte kleiner sind, Internationalisierung ist eine Stärke der europäischen Märkte/Unternehmen.

Herangehensweise: ausprobieren, unterschiedliche Aufnahme testen. Internationalisierung ist einfach und skaliert, deshalb kann man gut ausprobieren. Übersetzer suchen und diese machen ein wenig Werbung, in wichtigen Ländern intensiver Werbung machen.

Nur Sprache oder auch verschiedene Kulturen abbilden, also lokalisieren? Gibt es unterschiedliche Einstellungen z.B. zum Produkt, bei Familiennetzwerk unterschiedliche Verhältnisse zur Familie in unterschiedlichen Kulturen. Schwerpunktmäßig finden von lokalen Partnern oder Partnern, die selbst international sind.

Community-Based Internationalization - Crowdsourcing, bei FaceBook inline Übersetzen - Text anklicken, deutsche Übersetzung eintragen z.B.. In einem halben Jahr 30-50 Sprachen. Mehrstufiger Prozess, jeder kann Übersetzung vorschlagen, dann Bewertung durch die Community, nach Aktivität wird die Übersetzung eingefroren. Am Ende noch einmal redaktionell darüber schauen.

Neue Features eventuell immer erst in allen Sprachen fertig machen?

Plattform für Community-Übersetzungen: transifex.org - freie Software, auch hosted, programmiersprachenneutral. Übesetzerteam, wahlweise auch online, landet in Software oder Website etc.. Python und diverse Script-Sprachen um die Versionskontrollsysteme einzubinden. Standardsätze werden bereits vorgeschlagen.

Usergenerated Content muss eventuell auch internationalisiert werden, bei Kindo weniger Problem, da Familienintern.

Team-Mitglieder übersetzen eventuell besser als Agenturen, da diese besser den Geist der Seite mit Übersetzen können. Agenturen übersetzen weniger frei, finden nicht Entsprechungen, sondern Übersetzungen. Tonalität kann damit eventuell besser herübergebracht werden.

Probleme

  • Von Rechts nach Links schreiben
  • Skalierungsprobleme
  • AGBs? Anwalt in jedem Land? Eventuell ist es kleinen Unternehmen nicht zumutbar, Lokalisierung von AGBs vorzunehmen. Kommt auch auf Markt an, für den die Seite bestimmt ist, Standort der Daten, Sitz der Organisation
  • Länderkürzel - 2- oder 3stellig oder 5stellig - Dialekte werden abgebildet?
  • Kulturelle Unterschiede bei der Zusammenarbeit
  • bei eCommerce Währung, Zahlungsmethoden
  • Länder mit mehreren Sprachen
  • Benutzereinstellungen im Browser für Sprachen verwenden
  • Anzeige von Kalender - welcher Tag ist links?
  • Layoutprobleme wegen Wortlänge, mit einplanen beim Layout
  • Pluralformen

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Y​ C T O F
events/bc0711/going_international.txt · Last modified: 2010/10/30 15:39 (external edit)