Das WikiBlog von Michael Hamann über Technologie im Wandel

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Amazon Web Services

Session von und mit Sven Jansen (@pixeljunkie auf Twitter). Schwerpunkt auf
Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) - virtuelle Rechner anmieten, Amazon
Simple Storage Service (Amazon S3) - Datenspeicher, u.a. Twitter basiert darauf.
Außerdem gibt es SimpleDB - eine einfache Datenbank mit Key-Value-Paaren, aber
sehr mächtig. Amazon CloudFront - Frontend für S3 - bringt Daten näher an den
Benutzer, legt den S3 Space in die Region, in der die Daten angefragt werden, S3
Spaces werden damit weltweit verteilt. Amazon Simple Queue Service (Amazon SQS),
Event-System mit Queues, Elastic MapReduce zum Bearbeiten extrem großer
Datenmengen.

Amazon EC2

Basiert auf XEN Virtualisierung, auch CPU-Last und Speicher werden auf mehrere
Systeme verteilt, wie genau ist Geheimnis von Amazon. Es gibt verschiedene
Linux-Distributionen oder auch Windows. Es gibt verschiedene Ausbaustufen,
die auf reale Hardwarekomponenten umgerechnet sind. Die virtuellen Maschinen
sind flüchtig, Änderungen an den Daten werden nicht gespeichert, man bootet von
einem Image. Der vorhandene Speicherplatz ist für temporäre Daten gedacht,
eigentliche Speicherung auf S3. Die Abrechnung erfolgt dabei stundenweise, man
kann flexibel wechseln. Innerhalb von 2 Jahren gab es keinen Ausfall, die
Ausfallsicherheit ist also recht hoch. Man sollte die Dienste so bauen, dass
andere Server schnell dafür einspringen können.

Es gibt als Ergänzung auch Elastic Block Storage dazu für nicht-flüchtige
Speicherung von Daten. Die Server stehen in den USA und Irland. Es gibt feste
IPs, die nicht an einen einzigen Server gebunden sind. Cloudwatch ist ein
Dienst, um die verschiedenen Daten zu überwachen, bietet API an.

Autoscaling - automatisch Instanzen starten/beenden wenn sich der Bedarf ändert.
Seit kurzem auch Elastic Load Balancing, Routing auf mehrere Instanzen.
Snapshots der Instanzen können auf S3 gespeichert weren, z.B. um Updates am
Betriebssystem selbst zu machen, geht sehr schnell. Es gibt einen Marketplace
mit kostenlosen oder auch kostenpflichtigen fertigen Images.

Die API ist programmiersprachenunabhängig.

Amazon S3

„Eimer“ benennen, Daten reinladen (REST/SOAP API). Verfügbarkeit durch HTTP Download, aber auch BitTorrent, API. Unbegrenzter Speicherplatz, aber max.
Dateigröße 5 GB. Standorte USA oder Irland. Es gibt auch Rechtemanagement,
Zugriff kann beschränkt werden. Das ganze ist auf mehrere Server verteilt und
kann mit Cloudfront auf eigene Domain und Edge Server geleitetet werden. Es gibt
als Minimum 100 MBit Anbindung, Traffic kostet.

Die Bezahlung erfolgt in beiden Fällen ausschließlich über Kreditkarte.

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events/fucamp/amazon_web_services.txt · Zuletzt geändert: 2009/05/24 14:39 von michitux
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