Das WikiBlog von Michael Hamann über Technologie im Wandel

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Barcamp Stuttgart: Going international

Mario Ruckh von Kindo, selbst mit Webservice in 17 Sprachen online gegangen.
Kindo ist privates soziales Netzwerk, mit Geburtstagen, Fotos, Status,
Microblogging usw. für Familien. Stammbäume vom Stars/berühmten Personen
wurden öffentlich gemacht. Nicht um Familie kennen zu lernen, sondern für
Kontakt von bestehenden Beziehungen/weiter entfernte Verwandte. Mittlerweile
übernommen von myHeritage, Stammbaum der Welt. eCommerce-Empfehlungen um Geld
zu verdienen z.B. bei Geburtstagen, Hochzeitstagen etc. um Geschenke zu
verschicken.

Karte mit Ländergröße nach Internetnutzer, Potentiale der Zukunft sind nicht im
nicht-englisch Englischen Sprachenraum, Spanisch und Chinesisch 56% der
Weltbevölkerung. Insbesondere für Nischenprodukte sind größere Märkte
interessant, je spezieller desto wichtiger ist Internationalisierung. Die
technischen Möglichkeiten sind auch schon weit fortgeschritten, fertige Module
sind vorhanden. Wenn man selber keine anderen Sprachen anbietet, können andere
Services sich in anderen Sprachen etablieren - Wettbewerb.

In Europa wird viel schneller internationalisiert als in den USA weil die
Märkte kleiner sind, Internationalisierung ist eine Stärke der europäischen
Märkte/Unternehmen.

Herangehensweise: ausprobieren, unterschiedliche Aufnahme testen.
Internationalisierung ist einfach und skaliert, deshalb kann man gut
ausprobieren. Übersetzer suchen und diese machen ein wenig Werbung, in
wichtigen Ländern intensiver Werbung machen.

Nur Sprache oder auch verschiedene Kulturen abbilden, also lokalisieren? Gibt
es unterschiedliche Einstellungen z.B. zum Produkt, bei Familiennetzwerk
unterschiedliche Verhältnisse zur Familie in unterschiedlichen Kulturen.
Schwerpunktmäßig finden von lokalen Partnern oder Partnern, die selbst
international sind.

Community-Based Internationalization - Crowdsourcing, bei FaceBook inline
Übersetzen - Text anklicken, deutsche Übersetzung eintragen z.B.. In einem
halben Jahr 30-50 Sprachen. Mehrstufiger Prozess, jeder kann Übersetzung
vorschlagen, dann Bewertung durch die Community, nach Aktivität wird die
Übersetzung eingefroren. Am Ende noch einmal redaktionell darüber schauen.

Neue Features eventuell immer erst in allen Sprachen fertig machen?

Plattform für Community-Übersetzungen: transifex.org - freie Software, auch
hosted, programmiersprachenneutral. Übesetzerteam, wahlweise auch online,
landet in Software oder Website etc.. Python und diverse Script-Sprachen um die
Versionskontrollsysteme einzubinden. Standardsätze werden bereits
vorgeschlagen.

Usergenerated Content muss eventuell auch internationalisiert werden, bei Kindo
weniger Problem, da Familienintern.

Team-Mitglieder übersetzen eventuell besser als Agenturen, da diese besser den
Geist der Seite mit Übersetzen können. Agenturen übersetzen weniger frei,
finden nicht Entsprechungen, sondern Übersetzungen. Tonalität kann damit
eventuell besser herübergebracht werden.

Probleme

  • Von Rechts nach Links schreiben
  • Skalierungsprobleme
  • AGBs? Anwalt in jedem Land? Eventuell ist es kleinen Unternehmen nicht zumutbar, Lokalisierung von AGBs vorzunehmen. Kommt auch auf Markt an, für den die Seite bestimmt ist, Standort der Daten, Sitz der Organisation
  • Länderkürzel - 2- oder 3stellig oder 5stellig - Dialekte werden abgebildet?
  • Kulturelle Unterschiede bei der Zusammenarbeit
  • bei eCommerce Währung, Zahlungsmethoden
  • Länder mit mehreren Sprachen
  • Benutzereinstellungen im Browser für Sprachen verwenden
  • Anzeige von Kalender - welcher Tag ist links?
  • Layoutprobleme wegen Wortlänge, mit einplanen beim Layout
  • Pluralformen

Diskussion

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events/bc0711/going_international.txt · Zuletzt geändert: 2009/05/23 08:54 von michitux
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