Das WikiBlog von Michael Hamann über Technologie im Wandel

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Herzlich willkommen in meinem WikiBlog!

Hier gibt es einen Überblick über die neuesten Seiten/Artikel, Artikel mit Zeitbezug oder ohne Archivwert gibt es unter Blog, allgemeinere Artikel zu verschiedenen Themen unter Artikel.

Weitere Seiten gibt es links in der Navigation zu entdecken.

Creating ePub files from webpages

As my newest gadget (well, it's already more than one and a half months old) is an eBook reader device my interest for ePub files has grown as ePub is basically the format that works best for my device and probably generally small eInk devices.

Basically, an ePub file is a xhtml file with some additional information (e.g. a table of contents) zipped together into a handy file. So saving a webpage into an ePub document seems to be quite easy. Nevertheless there are some things the tool has to pay attention too as e.g. the xhtml in a epub file has to be valid xhtml 1.1. For further details on the file format I suggest reading this guide on ePub file creation.

Of course one could do that manually for every single page one wants to read, but I thought there has to be something more handy. Calibre is a great software for creating content for eBook reader devices and it can even process RSS feeds (though skimming through content as I do during reading my feeds is not exactly what you can do best with an eBook reader device). Nevertheless I wanted something more integrated into my favorite browser, Firefox. Surprisingly I couldn't find a single addon for Firefox that fits this purpose.

Finally I managed finding three web services that can create ePub files from webpages:

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GPN8

Gestern ging die 8. Gulaschprogrammiernacht zu Ende, das Hacker-Event des Ablegers des Chaos Computer Clubs in Karlsruhe mit dem Namen Entropia. Zahlreiche Vorträge, ein Hackerspace sowie ein toller VisualCube bot die GPN. Eine Einführung in den Visualcube war bei mir genauso dabei wie ein Einblick in Lockpicking und schließlich am frühen Samstag Abend ein Vortrag über Haskell, der mich endgültig motiviert hat, mich mit Haskell und funktionaler Programmierung zu beschäftigen - fragt sich nur noch, wann ich die Zeit dafür finde. Den Abschluss für mich bildete ein Vortrag über Webdesign für Entwickler, der mir noch einmal einige Anregungen für Webdesign gab und mich daran erinnerte, dass ich dieser Seite hier eigentlich mal ein neues Design verpassen wollte.

Neben diesen Vorträgen blieb ziemlich viel Zeit übrig, die ich damit verbrachte, ein dreidimensionales Pong-Spiel für mehrere Spieler (momentan sind 4 fest einprogrammiert, das sind aber nur wenige Zeilen Code, die die Anzahl der Spieler festlegen) für den VisualCube zu programmieren. Der Code ist in einem Git-Repository hier zu finden, die Dokumentation ist allerdings noch etwas mangelhaft bis nichtexistent, zum Ausführen wird Processing mit der VisualCube library benötigt (alles auf der Website des VisualCube zu finden).

Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende das mich motiviert hat, endlich mal das eine oder andere Projekt anzupacken und bei dem ich auch einige ehemalige oder aktuelle Schüler meiner alten Schule wiedergetroffen habe.

FuCamp: Blogs vs. Qualitätsjournalismus

Dies ist ein Mitschrieb der kleinen Diskussionssession zum Thema Blogs vs.
Qualitätsjournalismus.

In den USA gibt es bereits eine erste (Groß)Stadt ohne Tageszeitung - da die
junge Generation die Infos aus dem Internet holt. Primäre Aufgabe einer
Tageszeitung ist es allerdings nicht, schnell zu sein, sondern gut zu sein.
Tageszeitungen liefern auch Hintergrundinformatione und hat gut ausgebildetete
Journalisten, die beide Seiten hören. Twitterer oder Blogger berichten immer
bzw. meist einseitig.

Falsche Informationen online werden von den traditionellen Medien übernommen.

Tageszeitungen bieten Dinge, die das Internet nicht bieten kann. Journalisten
recherchieren auch länger für ein Thema, Blogger recherchieren selten so
gründlich wie Journalisten, z.B. auch in den entsprechenden Ländern. Blogs sind
quasi Stammtische im Internet, aber die Printpublikationen springen darauf an.

In Deutschland ist auch eine Konsequenz, dass verschiedene Zeitschriften zu
großen Verlagen zusammengeschlossen werden.

Problem ist ebenfalls, dass es den Leuten egal ist, was momentan mit den
traditionellen Medien passiert.

Blogs bieten auch Vorteile, sind unabhängig im Gegensatz zu traditionellen
Medien, die z.B. von Werbeeinnahmen abhängen und daher schlecht den Werbepartner
kritisieren können. Weblogs bieten eine große Meinungsvielfalt, eventuell auch
ohne finanzielles Interesse bessere Information?

Problem: Woher kommen die unabhängigen Meinungen? Wohl doch auch von den
traditionellen Medien.

Es wird im Bereich des Qualitätsjournalismus immer weniger Geld ausgegeben für
Journalisten. Das beschränkt durchaus die Qualität der Inhalte. Die Qualität
sinkt ganz von selber durch Anzeigeneinbrüche, Preissteigerung, …

Blogs referrieren gerne auf Medien, Blogs sorgen damit dafür, dass verschiedene
Artikel der Presse gelesen werden, beleuchten sie auf andere Weise. Teilweise
kommen auch Themen aus den Blogs in die Traditionellen Medien. Blogs zeigen
auch, dass man mit wenig Geld einiges erreichen kann.

Bei Blogs werden gute Blogs herausgefiltert.

Bei allen Informationsquellen sind die meisten Informationen irrelevant für die
einzelne Person. Blogs erlauben es einem, eine persönliche Zusammenstellung von
Informationen zu bekommen. Das Social Network kann als Filter für Informationen
dienen, d.h. man liest das, was einem die virtuellen „Freunde“ empfehlen.

Blogs haben ihre Daseinsberechtigung im Long Tail, das scheint für uns klar zu
sein. Außerdem legen sie teilweise die Themen für die Printmedien fest. In
Printmedien sind Information und Meinung (idealerweise) getrennt (in den USA
z.B. anders), in Blogs nicht.

Via Twitter/Blogs werden Informationen sehr schnell veröffentlicht, die Frage
ist aber, ob die Informationen auch stimmen. Massenmedien schauen auch in die
Tiefe, Blogs vermutlich eher weniger. Reine Nachrichten funktionieren eventuell
auch ohne Qualitätsjournalismus. Problem ist auch, dass viele auch schnelle
Informationen für die richtige Information halten.

Brauchen wir zwar keine traditionellen Medien mehr, aber trotzdem noch
Journalisten?

Journalisten machen oft Fehler, wie man merken kann, wenn es um einen selbst
schreiben - wie viele Fehler machen sie insgesamt? Bei Bloggern kann man hier
einfacher korrigieren. Blogger liefern bei Artikeln einen anderen,
persönlicheren Hintergrund in Artikeln.

Mit einem mehr oder weniger offenen Ende schloss diese sehr interessante und
spannende Diskussion.

Amazon Web Services

Session von und mit Sven Jansen (@pixeljunkie auf Twitter). Schwerpunkt auf
Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) - virtuelle Rechner anmieten, Amazon
Simple Storage Service (Amazon S3) - Datenspeicher, u.a. Twitter basiert darauf.
Außerdem gibt es SimpleDB - eine einfache Datenbank mit Key-Value-Paaren, aber
sehr mächtig. Amazon CloudFront - Frontend für S3 - bringt Daten näher an den
Benutzer, legt den S3 Space in die Region, in der die Daten angefragt werden, S3
Spaces werden damit weltweit verteilt. Amazon Simple Queue Service (Amazon SQS),
Event-System mit Queues, Elastic MapReduce zum Bearbeiten extrem großer
Datenmengen.

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FuCamp: Laptops in Vorlesungen - Fluch oder Segen?

In Furtwangen wurde Kritik an den Notebooks in Vorlesungen von Seiten der
Professoren geäußert. Anwesend auch ein Professor der Hochschule.

Folgend der Mitschrieb einiger Aussagen/Lösungsideen, …

Notebooks können gut genutzt werden für Protokolle, Recherche, … Studierende
finden es unverschämt, dass ihnen während der Vorlesung der Kontakt nach außen
verboten wird vs. der Professor, der versucht, etwas mitzuteilen und die
Studierenden lenken sich ab.

Heute existiert eine andere Kommunikationskultur als früher - wie unterscheiden
sie sich? Müsste man Laptop-Nutzung verbieten oder wie bekommt man sie sonst in
den Griff? In Dänemark wurden Laptops teilweise sehr integriert, dass
Ablenkungen von Studierendenseite selbst als störend empfunden wurde. Zum Beispiel
durch Skripte ergänzen oder Studierende müssen während der Vorlesung ein
Programm erstellen.

Digitale Mitschriebe bieten große Vorteile (können z.B. an nicht anwesende
Studierende weitergegeben werden). Langweilige/schlechte Vorlesung - gehen vs.
ablenken und trotzdem noch ein wenig aufpassen.

In manchen Vorlesungen ist es offensichtlich, dass Laptops nicht zu
studienzwecken einzusetzen. Teilweise gibt es auch Pflichtveranstaltungen, wo
man hingehen muss. Außerdem sind Studierende teilweise gestresst/haben nicht so
viel Zeit und erledigen andere kleine Aufgaben wie E-Mails schreiben.

Professoren empfinden es als sehr wichtig, dass sie die ungeteilte
Aufmerksamkeit bekommen und ihre Selektionsfunktion ausüben können, da sie eine
Fachsicht haben und die Studierenden selbst nicht unbedingt beurteilen können,
ob die Inhalte interessant sind.

Problem bei Pflichtvorlesungen, dass Studierende da sind, die ohne
Anwesenheitspflicht nicht da wären.

Es gibt Vorlesungen, in denen Laptops nicht sinnvoll und es gibt andere, in
denen man mit dem Laptop z.B. Aufgaben zum aktuell behandelten Stoff lösen kann.

Laptops in Vorlesungen lenken auch andere Studierende, insbesondere die, die
dahinter sitzen, teilweise auch akustische Störung.

In manchen Vorlesungen sind Laptops zur Recherche sehr sinnvoll.

Sensibilisierung für das Thema wird eher als Lösung gesehen als ein generelles
Verbot, da damit auch sinnvolle Einsatzgebiete verboten werden. Es ist auch eine
Frage der Grundeinstellung. Idee einer Selbstverpflichtung - aber es gibt evtl.
immer schwarze Schafe. Soziale Bindung/Kontrolle ist in Kleingruppen möglich.

Durch handschriftliche Mitschriebe wird man gezwungen, die Vorlesung wirklich
nachzuarbeiten. Am Computer dagegen kann man dagegen übersichtlicher
Mitschreiben und auch die mitgeschriebenen Inhalte durchsuchen.

Problem ist, dass die Diskussion eigentlich alle erreichen müsste, und nicht nur
diejenigen, die sowieso für das Thema sensibilisiert sind.

Lösungsvorschläge:

  • Wir hoffen, dass sich die Leute ändern
  • „Holzhammer-Methode“ - Professoren sagen es am Anfang der Vorlesung
  • Graswurzelbewegung - aus der Menge heraus wird Druck aufgebaut

Bericht auch, dass Ermahnen anderer nicht unbedingt hilft.

Eventuell sollte es auch einen Grundsatz/ein Leitbild geben. Aufruf an die
Studierenden, hierfür Vorschläge einzureichen.

 
start.txt · Zuletzt geändert: 2008/04/18 23:32 (Externe Bearbeitung)
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