Mein Sozialpraktikum
In den meisten Waldorfschulen macht man ein sog. Sozialpraktikum, in meiner Schule ist dies in der 11. Klasse. Dieses Praktikum ging bei mir 3 Wochen lang, 2 Wochen vor den Herbstferien und eine Woche in den Herbstferien.
Das Praktikum dient dazu, dass man das Leben in einer sozialen Einrichtung kennenlernt und damit letztendlich auch zur Berufsorientierung, sprich ob man sich solche eine Arbeit vorstellen könnte. Das Praktikum kann man in einem Kindergarten machen, wie ich es gemacht habe. Andere waren in einem Altenpflegeheim, Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern oder in einer Psychiatrie. Hierdurch lernt man Menschen kennen, die in besonderen Lebenssituationen sind.
Ich war im Waldorfkindergarten, allerdings in einer anderen Gruppe, in der ich selbst nicht war. Dort half ich beim Vorbereiten z.B. vom Aquarellmalen, bastelte mit den Kindern Drachen, las etwas vor oder spielte einfach mit ihnen. Das besondere an einem Waldorfkindergarten ist, dass es dort kein Plastikspielzeug gibt, alles ist aus Naturmaterialien. Bauklötzchen sind z.B. einfach Stücke aus Ästen, die teilweise auch noch Rinde haben. Dazu gibt es auch noch viele Tücher und Spielständer, damit bauen die Kinder gerne mit einem Tisch ein Haus.
22. November 2005, 21:20 geschrieben






